häuschliche Betreuung in Konstanz, Allensbach, Salem, Daisendorf oder Stetten - Engeldaheim
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häuschliche Betreuung in Konstanz, Allensbach, Salem, Daisendorf oder Stetten

This topic contains 2 replies, has 0 voices, and was last updated by  Alex 2 years, 4 months ago.

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    Tochter eines Sturköpfes

    Hallo Engeldaheim Forum!
    Wir suchen für meinen Vater eine 24-Stunden Betreuung und häuschliche Betreuung in Konstanz, Allensbach, Salem, Daisendorf, Stetten oder Reichenau.
    Mein Vater wird 80 Jahre alt und ist alleinstehen, wohnhaft in Konstanz. Vor neun Monaten ist er beinahe gestorben. Er war sehr erkältet und hatte einen hartnäckigen Husten. Durch eine falsche Medikation, von seinem EX-Hausarzt verschrieben, wurde dann eine schwere Lungenentzündung mit Sepsis, Herzinfarkt und Nierenversagen daraus.
    Er lag 9 Wochen im Krankenhaus, drei davon im künstlichen Koma auf der Intensivstation.
    Es dauerte etwa drei Monate lang, bis er sich beinahe vollständig davon erholt hatte, was ja schon an ein Wunder grenzt.
    Während der Zeit im Krankenhaus war er schon sehr stur und hat zeitweise die Medikamente ins Waschbecken gekippt und das Essen verweigert, weil es ihm nicht passte.
    Ihm ging es blendend, er fühlte sich jung und stark, daher achtete er überhaupt nicht mehr auf seine Gesundheit. Er erkältete sich erneut und hustete. Wir (Kinder) sagten ihm immer wieder, dass er doch bitte zum Arzt soll.
    Nein, wegen einer Bagatelle geht man schließlich nicht zum Arzt. Er sah fürchterlich aus, nahm extrem ab, konnte nur noch im sitzen schlafen.
    Als er dann wegen des Harnleiters zur Urologin musste, wies diese ihn sofort Notfall ins Krankenhaus ein.
    Wieder eine Lungenentzündung! Eine Woche Krankenhaus.
    Kaum Zuhause hatte er Blut im Urin. Er meinte ich soll ihm in der Apo ein AB holen. Als ob das so einfach wäre.
    Vor einem Monat musste er den Harnleiter operieren, was er sehr gut überstanden hat.
    Er meinte danach, jetzt sei er wieder ganz gesund, so wie vor seiner ersten Krankheit.
    Mittlerweile hustet er wieder kräftig, ist erkältet und denkt nicht daran zum Arzt zu gehen. Ist ja nur eine Bagatelle. Dieses Mal hat er aber keinen Termin bei der Urologin.
    Diese meinte zu uns, er sei ein Sturkopf und habe ein paar mal richtig Glück gehabt, denn es sei eigentlich immer zu stät gewesen.
    Ich bin echt frustriert, er hat überhaupt nichts aus der Vergangenheit gelernt. Glaubt er kann das ewig so machen.
    Ist doch selbstverständlich, dass er immer wieder gesund gemacht wird.
    Jetzt haben wir entschieden, eine 24-Stunden-Betreuungskraft vor Ort zu haben, damit sie den Vater versorgen kann. Ich habe Angst, dass er weiterhin seinen gesundheitlichen Zustand bagatellisieren und wieder ins Krankenhaus gehen wird. Wir können nicht so oft vorbeikommen und ihn ständig kontrollieren.
    Habt ihr vielleicht Erfahrung mit Sturköpfer und mit der Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch polnisches Personal oder 24-Stunden-Altenpflege?

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